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Neue Stellenausschreibung für Lehrkräfte

Das Land Sachsen-Anhalt sucht in einer neuen Stellenausschreibung für Lehrkräfte seit 28. Mai 2020 Lehrkräfte für den Schuldienst. Alle Informationen dazu finden Sie HIER.

Interessierte an einem Seiteneinstieg in den Schuldienst an einer allgemeinbildenden Schule möchten wir auf unsere Informationsangebote zu diesem Thema und besonders das "Seiteneinsteigerportal" hinweisen. Alle Informationen dazu finden Sie HIER.

Informationen zum Corona-Virus

Auf unserer Startseite stellen wir Ihnen Informationen über die Auswirkungen des Corona-Virus auf die Schulen in Sachsen-Anhalt zur Verfügung. Diese Seite wird ständig aktualisiert, sobald neue Entscheidungen getroffen wurden und verlässlich mitgeteilt werden können.

Informationen bietet Ihnen auch das Bildungsministerium auf seiner Internetpräsenz. LINK

Wiederbeginn des Schulbetriebs seit 4. Mai 2020

 

Nach der Schließung am 16. März 2020 begann der Schulbetrieb am 4. Mai 2020 in Sachsen-Anhalt wieder. Dieser Prozess, bei dem die jeweils geltenden Vorgaben zum Gesundheits- und Infektionsschutz beachtet werden, wird mit großer Vorsicht und schrittweise von den Schulen umgesetzt.

Der Wiederbeginn des Schulbetriebes ist mit Abstand die größte Herausforderung für die Schulen in Sachsen-Anhalt seit der Wiedervereinigung. Wir bitten daher schon zum jetzigen Zeitpunkt um Ihr Verständnis, wenn nicht gleich alles auf Anhieb und reibungslos funktioniert.

 

Der Wiederaufnahme des Schulbetriebes gliedert sich in vier Phasen:

 

1. Phase: 4. bis 15. Mai 2020

Nachdem die diesjährigen Abschlussklassen bereits seit 23. April 2020 für Prüfungen und Prüfungsvorbereitungen in die Schulen zurückkehren konnten, wurden ab 4. Mai 2020 die anderen Jahrgänge nacheinander wieder in den Schulbetrieb integriert.

Den Anfang machten am 4. Mai 2020 die Jahrgänge, die im kommenden Schuljahr einen Abschluss machen und die 4. Klassen der Grundschulen. Ab 6. Mai 2020 folgten dann schrittweise alle anderen Jahrgangsstufen nach Entscheidung der jeweiligen Schulleitung.

Ziel war es, dass bis zu den Pfingstferien jede Schülerin und jeder Schüler mindestens einmal die Schule besuchen konnte. In dieser Phase sollten die Lehrkräfte die Lernfortschritte während der Schließungszeit erfassen, sichern und ihre weitere pädagogische Planung darauf aufbauend gestalten.

 

2. Phase: 18. bis 29. Mai 2020 (Pfingstferien)

In den Pfingstferien wurde die Notbetreuung von den Schulen im Rahmen ihrer personellen und räumlichen Möglichkeiten für Anspruchsberechtigte wieder angeboten.

Für Schülerinnen und Schüler, bei denen die Arbeit an den Aufgaben während der Schließungszeit nicht so gut funktioniert hat, wurden Lernangebote von den Schulen im Rahmen ihrer personellen Möglichkeiten unterbreitet. Diese Angebote konnten freiwillig wahrgenommen werden.

 

3. Phase: 2. bis 12. Juni 2020

Nach den Pfingstferien arbeitet jede Schule nun zunächst in dem jeweiligen System, das den Schülerinnen und Schülern einen regelmäßigen Wechseln zwischen Präsenz- und Fernunterricht ermöglicht und wie es vor den Pfingstferien bekanntgegeben wurde.

 

4. Phase: ab 8. bzw. 15. Juni 2020 bis Schuljahresende

Der vollständige Präsenzunterricht an den Grundschulen wird zwischen dem 8. und 15. Juni 2020 wieder eingerichtet. Die Schülerinnen und Schüler werden dabei in festen Klassen unterrichtet, die u.a. strikt voneinander getrennt werden, um das Infektionsrisiko zu minimieren. Eine Unterschreitung des Mindestabstandes von 1,5m wird dadurch in den Klassen bei Bedarf ermöglicht.

Den für alle Schulformen gültige Erlass und das begleitende Ministerschreiben für Sekundarschulen und Gemeinschaftsschulen können Sie gern nachlesen.

Notbetreuung

 

In den öffentlichen Schulen des Landes wird vorläufig weiter eine Notbetreuung für Schülerinnen und Schüler angeboten. Anspruchsberechtigt sind Kinder von Schlüsselpersonen bis zum 12. Lebensjahr sowie ältere Kinder unter bestimmten Bedingungen (z.B. spezieller sonderpädagogischer Förderbedarf).

Der Anspruch auf Notbetreuung muss vom Arbeitgeber bescheinigt werden. Die anspruchsberechtigten Berufe sind in der 5. Eindämmungsverordnung der Landesregierung (§14 Absatz 2 bis 4) beschrieben. Wenden Sie sich bei weiteren Fragen zur Notbetreuung bitte an Ihre Schule.

Aufgaben für Schülerinnen und Schüler

 

Während der Schließungszeit wurden den Schülerinnen und Schülern Aufgaben für zuhause zur Verfügung gestellt, um weiter am Unterrichtsstoff zu arbeiten. Auch nach dem Wiederbeginn des Schulbetriebes wird dieses Verfahren an den Tagen fortgesetzt, an denen die Schülerinnen und Schüler nicht in der Schule sein können.

Es ist klar, dass Eltern keine Lehrkräfte sind und hier weiter vor besonderen Herausforderungen stehen. Bitte halten Sie darum den Kontakt zu den Schulen und Lehrkräften. Geben Sie einander Rückmeldungen darüber, was funktioniert und wo es zu Problemen kommt.

Informationen mit Hinweisen und Empfehlungen finden Sie in unserem Infoblatt für Eltern.

Das Infoblatt für Eltern steht auch in anderen Sprachen (Englisch, Französisch, Russisch, Polnisch, Türkisch, Italienisch, Rumänisch, Albanisch, Serbisch, Kroatisch, Arabisch, Vietnamesisch, Bulgarisch, Persisch) zur Verfügung. Bitte weisen Sie Ihnen bekannte Personen, für die diese Angebote hilfreich sein könnten, darauf hin.

Prüfungen

 

Die Schülerinnen und Schüler sollen auch unter den aktuellen Bedingungen eine faire Chance haben, ihre Prüfungen ablegen zu können und ihren Abschluss zu machen.

Alle kommenden Prüfungen werden deshalb auf Grundlage der Vorgaben der 5. Eindämmungsverordnung der Landesregierung unter Beachtung strengster Regeln durchgeführt. Das bedeutet:

  1. Zwischen den Teilnehmenden muss ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Dies gilt für die Prüfung und die gesamte Dauer des Aufenthalts auf dem Schulgelände und in den Schulgebäuden.
  2. Alle anwesenden Personen werden in einer Anwesenheitsliste erfasst, die mindestens 4 Wochen von der Schule aufbewahrt wird.
  3. Niemand mit erkennbaren Symptomen einer COVID-19 Erkrankung oder jeglichen Erkältungssymptomen darf an einer Prüfung teilnehmen.
  4. Alle Teilnehmenden werden befragt, ob sie innerhalb der letzten 14 Tage aus dem Ausland zurückgekehrt sind, in persönlichem Kontakt mit Rückkehrern standen oder Kontakt zu einer infizierten Person hatten. Wer eine dieser Fragen mit JA beantwortet, darf nicht teilnehmen.
  5. Alle Teilnehmenden werden über die Einhaltung hygienischer Regeln und Schutzmaßnahmen informiert.

Die Auflagen für die Durchführung wurden von der Landesregierung in Abstimmung mit den zuständigen Experten formuliert. Schulen können darüber hinaus weitere Maßnahmen ergreifen, wenn sie das aufgrund ihrer Kenntnis der örtlichen Gegenheiten für erforderlich halten.

Der Gesundheitsschutz von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften hat höchste Priorität.

Minister Tullner hat sich am 2. April 2020 an alle Schülerinnen und Schüler in den Abschlussklassen gewandt und zu den diesjährigen Prüfungen geäußert. Das Schreiben können Sie HIER nachlesen.

Gefährdete Schülerinnen und Schüler

Schülerinnen und Schüler, die an einer Vorerkrankung leiden, die das Risiko eines schweren COVID-19-Krankheitsverlaufes erhöht, sollten auf Grundlage eines ärztlichen Attestes von der Teilnahme am Präsenzunterricht befreit werden. Entsprechend den für die Schulbesuchsfähigkeit geltenden Regelungen, wie beispielsweise bei Krankheit, werden sie mit Unterrichtsmaterialien versorgt, in die pädagogischen Angebote und ggf. in die Abschlussprüfungen eingebunden.

Beratungsangebote

 

Das Landesschulamt steht Ihnen weiterhin mit seinen verschiedenen Beratungsangeboten zur Verfügung. Kontakte zu den schulfachlichen Referaten und dem schulpsychologischen Referat finden Sie HIER.

Auch für das Personal im Schuldienst ist die aktuelle Situation eine enorme Herausforderung. Unser bekannter Partner in Fragen des Arbeitsschutzes hat zwei Hotlines mit betriebsärztlicher und psychologischer Beratung eingerichtet, um bei Fragen zu unterstützen. Die Nummern finden Sie HIER.

Die Medical Airport Service GmbH bietet für das Personal im Schuldienst außerdem sogenannte Webinare speziell für den persönlichen Umgang mit der aktuellen Situation und Präventionsmaßnahmen an. Den Katalog der angebotenen digitalen Formate finden Sie HIER.

Anerkennung ausländischer Schulabschlüsse

Für die Anerkennung ausländischer Schulabschlüsse ist in Sachsen-Anhalt das Landesschulamt zuständig. Die Kontaktdaten der bearbeitenden Stelle finden Sie HIER.

Wichtiger Hinweis:

Derzeit sind Besuche nur im Ausnahmefall und nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Wir bitten um Berücksichtigung.

 

Das Landesschulamt ist seit dem 29.08.2014 zugelassener Träger nach der Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung AZAV.

Weitere Informationen finden Sie im Stichwortverzeichnis unter Bildungsgutscheine